A Critical Dialogue on the Cosmopolitan Turn in Communication Studies
Interventions by Cherian George, Winston Mano, Michael Yao Wodui Serwornoo and Ylva Rodny-Gumede. A conversation convened by Melanie Radue, Carola Richter, and Anke Fiedler
DOI:
https://doi.org/10.60678/gmj-de.v15i2.359Schlagworte:
kosmopolitische Wende, Kommunikationswissenschaft, Internationalisierung, universelle Werte, Afrokologie, MedienethikAbstract
Die Diskussion setzt sich mit dem Sammelband Cosmopolitan Communication Studies: Toward Deep Internationalization auseinander. Die Herausgeber:innen und Beitragenden plädieren für eine kosmopolitische Neuorientierung der Kommunikationswissenschaft, die bestehende eurozentrische Verzerrungen überwindet. Der vorgeschlagene kosmopolitische Ansatz betont Inklusivität, Kontextsensibilität sowie die Anerkennung nicht-westlicher Wissensproduktionen als intellektuell eigenständig und produktiv und nicht lediglich als abgeleitet. Durch die Hervorhebung vergleichender und interdisziplinärer Perspektiven zielt der Band darauf ab, eine „tiefe Internationalisierung“ als praktische und zugleich ethische akademische Praxis zu etablieren. Der Dialog mit Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Weltregionen hebt hervor, dass Kosmopolitismus nicht nur als methodologischer Zugang, sondern als epistemische Haltung zu verstehen ist, die darauf abzielt, epistemische Gewalt zu reduzieren, autoritäre Instrumentalisierungen zurückzuweisen und eine tatsächliche globale Verbundenheit in der Produktion kommunikationswissenschaftlichen Wissens zu fördern.
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